Veranstaltung: David Helbocks «Random Control»

  • Kulturschuppen Klosters
    • Fr 10.04.2020, 16:00 bis 18:00
    Musik Jazz
    David Helbocks «Random Control»
    TASTENTAGE - Musik ganz nah

    Der 32-jährige österreichische Jazzpianist David Helbock gehört zu der Generation junger Jazzmusiker, die die Grenzen ihres Metiers sprengen, die das musikalische Verständnis von alt und neu, von Komposition und Improvisation, von Stil und Persönlichkeit radikal verändern und ihren eigenen Weg gehen.
    Mehr als ein Dutzend Instrumente im Konzert auf der Bühne, aber nur drei Musiker: David Helbock beschränkt sich dabei weitgehend auf solche mit Tasten, Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, aber auch für Digeridoo und Alphorn, während Andreas Broger die Holzblasinstrumente spielt bis hin zur Perkussion. Für die CD «Tour D’Horizon», die beim renommierten Label ACT Music erschien, hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und jeweils deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von Watermelon Man (Herbie Hancock) oder Bolivia (Cedar Walton), aber auch ruhige Stücke wie My Song (Keith Jarrett) und viele mehr. Über die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt, es entsteht immer ein völlig eigenständiges Kunstwerk voller Kontraste, mit einer spirituellen Seite und dennoch gut geerdet. Die drei entwickeln etwas Magisches und bekräftigen damit Helbocks Credo: «Musik beginnt, wo Worte enden – eine Achterbahnfahrt der Gefühle, Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge.

    David Helbock p / electronics / melodica / perc
    Johannes Bär tp / flh / sous / tuba / alphorn / beatbox / digeridoo / electronics / perc
    Andreas Broger sax / cl / fl / flh / perc

    «David Helbock ist einer jener jungen, stiloffenen, dem Jazz doch sehr nahe sich wähnenden Pianisten, die aus ihrer Flexibilität heraus Individuelles zu entwickeln verstehen. Kenntnis der Tradition und Einbeziehung von elektronischem Klangmaterial wie auch poppiges Songgut ergeben den Rahmen für eine pianistische Handschrift, in der jazzige Moderne, auch Thelonious Monk, eine Rolle spielen wie auch weniger exzentrischer Mainstream...»

    Ljubiša Tošić, Der Standard (AT), August 2016

    Preise
    Veranstalter
    Kulturgesellschaft Klosters
    Youtube/Vimeo
    • https://www.youtube.com/watch?v=CnzZt2DR_Jc
    • https://www.youtube.com/watch?time_continue=5&v=m2wZa5QhWpI
    • https://www.youtube.com/watch?v=9FN8Wj9mhUY