Veranstaltung: Vincent Peirani & Emile Parisien: Musikalische Träume (Nocturne)

  • Chesa Murmin, Talstrass 59, Klosters-Platz
    • Sa 26.03.2016, 23:00 bis 23:45
    Musik Jazz
    Vincent Peirani & Emile Parisien: Musikalische Träume (Nocturne)
    TASTENTAGE - Musik ganz nah

    Der Akkordeonist Vincent Peirani und Emile Parisien am Sopransaxofon vereinen sich zu einem Duo der Extraklasse. In ihrer CD «Belle Èpoque» finden die beiden Franzosen – gleichzeitig virtuos, leicht und verspielt – den Spirit der grossen Epoche, in der Jazz populäre Volksmusik war.
      
    Wie diese beiden musikalisch zueinander finden, die Klangfarben ihrer Instrumente miteinander verschmelzen und dennoch immer wieder pointiert ihre eigenen Akzente setzen, ist schlicht grossartig.
    Der 33-jährige Vincent Peirani ist unbestritten der französische Shooting Star der vergangenen zwei Jahre. Für das, was der aus Nizza stammende Pariser dem Knopfakkordeon und der Akkordina an Variationsreichtum, technischen Höchstschwierigkeiten und perkussiven Einfällen entlockte, rief ihn das französische Jazz Magazine zum Künstler des Jahres 2013 aus. Diesen Titel verlieh ihm fast zeitgleich auch die Jury der Académie du Jazz und ehrte ihn dafür mit dem renommierten «Prix Django Reinhardt».
         
    Nicht minder angesagt ist der zwei Jahre jüngere, aus Cahors stammende, ebenfalls in Paris lebende Emile Parisien. So wie Peirani am Akkordeon, wird Parisien beim Sopransaxofon als Erneuerer seines Instruments und als dessen führender französischer Vertreter gesehen. Parisien begann schon mit elf am College de Jazz in Marciac und spielte später beim legendären dortigen Festival mit Größen wie Wynton Marsalis oder Christian McBride. 2009 gewann er gleich drei wichtige Preise. 2012 erhielt er dann, ein Jahr vor Peirani, den «Prix Django Reinhardt».
      
    Doch nicht nur im Erfolg sind sich Peirani und Parisien ähnlich. Gemeinsam haben sie die Besessenheit für mitreissende Klangkaskaden, ihr offenes Ohr für spannende Motive quer durch alle Stile und ihre Lust am Improvisieren frei von technischen Zwängen eint sie.

    Fortsetzung Text deutsch unterhalb der Bilder
      

    Vincent Peirani, Akkordeon
    Emile Parisien, Sopransaxofon

    Dreamlike musical: The accordionist Vincent Peirani and Emile Parisien on soprano saxophone form a duo of the extra class in that each one serves the other: be it that Peirani supports the saxophone melody like an organ, or Parisien echos the accordion. In their program «Belle Èpoque» the two, with virtuosity, lightness and whimsy, find the spirit of the great eras in which jazz was popular folk music. It is fantastic how innovative they both are on their instruments, and yet instinctively complement each other. They blend their own tone colors together and still set definite accents of their own.

    Auf ganz persönliche Art verarbeiten beide das Vermächtnis ihrer großen Vorgänger. In Peirani scheint die große französische Akkordeontradition von Richard Galliano bis Jean-Louis Matinier auf, freilich durch einen in Ton und Technik unverkennbar eigenen Stil. Ebenso kann man Parisiens Spiel als Verbeugung vor den anderen großen Altsaxophonisten, neben Bechet etwa John Coltrane, Steve Lacy oder Wayne Shorter lesen – zugleich als Hommage an den Erfinder des Saxofons, Adolphe Sax.

      

    Die Musik der beiden verblüfft also nicht nur durch die instrumentale Innovation, sondern auch durch deren völlig harmonische Verschmelzung mit der Tradition. Und es ist schlicht ein Traum, wie diese beiden Ausnahmemusiker miteinander harmonieren und sich jeweils in den Dienst des anderen stellen – ob Peirani die Saxofon-Melodie wie eine Orgel stützt oder umgekehrt Parisien bei das Akkordeon doppelt.

      

    So darf man ihre erste CD «Belle Èpoque» am Ende mehrdeutig verstehen: Als Beschwörung der großen Zeit, in der die Musiktradition begann, in der Peirani und Parisien stehen. Aber auch als Ausblick auf die gerade angebrochene, so viel versprechende Epoche, für die diese beiden noch viel mehr stehen: In der die Jazzmusik alte Grenzen überwindet, um nach Freiheit und Schönheit zu streben.


     


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    Veranstalter
    Kulturgesellschaft Klosters
    Rezensionen
    • Jazzthing: CD Belle Epoque
    Pressetexte
    • Artikel Les inrockuptibles